Das BGC Pokalturnier gewann Michael Huhn mit 84 Schlägen vor Klaus Huhn und Martina Huhn.

 

 

Auch 2018 ist der Terminplan der Bad Mergentheimer Minigolfer absolut voll. Zwischen bereits 3 absolvierten Senioren- und Ranglistenspieltagen und bereits zwei Ligaspielen in der Landesliga bleibt kaum ein freies Wochenende. Vielleicht ist es auch so zu erklären, dass die Teilnehmerzahl am vereinsinternen Pokalturnier letzten Sonntag etwas geringer ausfiel als gewohnt. Unter schlechten Vorzeichen stand das Turnier aufgrund der Wettervorhersage ab Mittag. Ob man das auf vier Runden angesetzte Turnier durchbringen würde stand noch in den Sternen. Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch den ersten Vorsitzenden ging es pünktlich um 9.30 an den Start. Das Thermometer zeigte 18 Grad. „Noch“ optimale Bedingungen um auf der Minigolfanlage am Stadion Bestergebnisse zu erzielen. Die Erschöpfung der letzten Wochen hinterließ aber bei manchen Spielern schon deutliche Spuren. Der Großteil verpasste den Start ins Turnier. Immerhin auf jeweils 28 Schläge kamen BGC Neuling Kai Kübler und Martina Huhn. Karl-Otto Weber schaffte 26 Schläge. Besser machte es hingegen der „Altmeister“ Klaus Huhn. Er patzte lediglich an zwei Bahnen mit einer zwei und erreichte hervorragende 20 Schläge. Sein Sohn Michael Huhn, der seit Jahren auf einem konstant hohen Niveau spielt, ließ sich von der Leistung seines Vaters anstecken und setzte sogar noch einen drauf. Mit einer fast perfekten Runde standen 19 Schläge für ihn auf dem Protokoll. Lediglich an Bahn 13, der „Mausefalle“, brauchte er zwei Schläge.

Runde zwei bot leider ein ähnliches Bild. Martina Huhn blieb konstant bei ihren 28 Schlägen, mit denen sie aber hörbar unzufrieden war. Klaus Huhn patzte diesmal mit einer Vier am Hochplateau und kam nicht über eine 26 hinaus. Michael Huhn bestätigte seine tolle erste Runde mit 20 Schlägen, wobei er aber zwei eigentlich einfache Bahnen ausließ. Das war schon fast eine kleine Vorentscheidung. Bereits nach 2 Runden lag der Vorsprung von Michael bei sieben Schlägen. Der Rest des Feldes konnte sich nicht verbessern und hoffte nun auf die beiden verbleibenden Runden.

Vor Runde drei stiegen die Temperaturen nochmals deutlich an. Es war nun an der Zeit, teilweise die Bälle zu tauschen, die man noch in den ersten beiden Runden gespielt hatte. Bei Bandenschlägen reagieren die Bälle bei höheren Temperaturen ganz anders. Kai Kübler, der am heutigen Tag relativ konstant spielte, kam diesmal wieder mit 29 Schlägen ins Ziel. Marianne Weber verbesserte sich abermals. Für sie standen 28 Schläge zu Buche. Ebenfalls verbessern konnte sich Martina Huhn. Sie sparte sich einen Schlag und kam auf 27 Schläge. Karl Otto Weber vergaß seine verpatzte zweite Runde und kam auf 25 Schläge, womit er nochmals Platz drei angriff. Die beiden einzigen grünen Runden (bis 24 Schläge) schafften mit jeweils 24 Schlägen Michael und Klaus Huhn. Zugleich würde es aber für Michael Huhn auch die schlechteste Runde an diesem Tag sein. Bis auf den Kampf um Platz drei waren die Würfel nun endgültig gefallen. So konnten die beiden Erstplatzierten locker aufspielen.

Michael Huhn schaffte in der Finalrunde seine vierte grüne Runde mit 21 Schlägen und sicherte sich deutlich mit 84 Gesamtschlägen Platz eins. Klaus Huhn bestätigte das Ergebnis aus Runde drei und kam mit 24 Schlägen auf 94 Gesamtschläge und Platz zwei. Dahinter wurde es spannend, lagen doch Martina Huhn und Karl Otto Weber nur einen Schlag auseinander. Für beide lief es allerdings an dem Tage nicht so wie gewünscht. Mit einer erneuten 27er Runde schloss Martina Huhn das Turnier ab und kam auf 110 Gesamtschläge, was Platz drei bedeutete. Karl-Otto Weber konnte seinen einen Schlag Rückstand nicht aufholen und landete mit 28 und 112 Gesamtschlägen auf dem undankbaren vierten Platz.

Die Podest-Plätze blieben also komplett in der Familie. Platz eins Michael Huhn, Platz zwei Klaus Huhn und Platz drei Martina Huhn. Der Preis für die „Beste Einzelrunde“ ging ebenfalls an Michael Huhn mit seiner 19 in Runde eins.