3 Wochen später als für gewöhnlich starteten die Bad Mergentheimer Minigolfer in ihre 40. Saison.

Denn bereits 2 Wochen zuvor begann die Ligasaison für die Bad Mergentheimer mit ihrem ersten Verbandsligaspieltag in Monrepos, den sie mit einem 4 Platz abschlossen.

Wie jedes Jahr ist das Eröffnungsturnier auf der vereinseigenen Anlage am Stadion das erste Highlight auf vereinsinterner Ebene. Zahlreiche Mitglieder versammelten sich bereits gegen neun Uhr morgens um die letzten Vorbereitungen zu treffen und sich ein wenig warm zu spielen. Nach Begrüßung der Spieler durch den 1. Vorsitzenden begann das Turnier pünktlich um zehn Uhr. Das Turnier sollte über 4 Runden gehen und ein Siegerergebnis um die 90 Schläge war zu erwarten.

Gleich vier hervorragende grüne Runden (20 bis 24 Schläge) konnten in Runde eins verbucht werden. Philipp Eckert kam auf 23 Schläge, Gerhard Puschner auf 22 Schläge. Marianne Weber und Michael Huhn setzten sich mit 21 Schlägen an die Spitze. Jan van Vught erwischte einen für ihn miserablen Start und kam nur auf 27 Schläge (rote Runde:25-29 Schläge) ebenso wie Martina Huhn und Horst Jockel. Dicht dahinter Karl-Otto Weber mit 28 Schlägen. Der Rest des Feldes musste sich mit einer schwarzen Runde (ab 30 Schläge) zufrieden geben und hoffte auf eine Steigerung in den folgenden Runden.

Doch es kam ganz anders. Bis auf Jan van Vught der besser ins Rollen kam und sich in Runde zwei auf 23 Schläge steigerte, spielten alle anderen Akteure schlechter als in der Vorrunde. Wenngleich sich Michael Huhn um einen Schlag auf 22 Schläge verschlechterte, konnte er dennoch eine gute Runde verbuchen. Er führte nun das Feld mit bereits sieben Schlägen Vorsprung an, vor Jan van Vught und Gerhard Puschner, der leider nur 28 Schläge erreichte. Die starken 21 Schläge von Runde eins konnte Marianne Weber in Runde zwei nicht bestätigen und erreichte nur 29 Schläge. Auch sie musste damit schon abreißen lassen. Von sich selbst enttäuscht war Philipp Eckert, der in Runde zwei sogar eine schwarze Runde spielte, da er sich an einer Bahn einen größeren Patzer erlaubte. Die Hoffnung lag also auf der zweiten Hälfte des Turnieres um sich etwas weiter nach vorne zu schieben.

Diesmal steigerten sich alle Spieler. Gerhard Puschner vergaß die missglückte zweite Runde und erreichte wieder eine grüne Runde mit 24 Schlägen. Marianne Weber konnte 25 Schläge für sich verzeichnen und ging nun voller Zuversicht mit Gerhard Puschner in die letzte Runde. Beide lagen zu diesem Zeitpunkt auf Platz drei. Knapp davor lag Jan van Vught, der in Runde drei auf 22 Schläge kam. Weiter deutlich in Führung und bereits für die Vorentscheidung sorgend - Michael Huhn. Mit einer erneuten 21er Runde ließ er keinen Zweifel mehr über den Sieg aufkommen. Karl-Otto Weber, Martina Huhn und Philipp Eckert verbesserten sich wieder deutlich auf jeweils 26 Schläge. Horst Jockel der auf einem sechsten Platz im Rennen lag, musste leider krankheitsbedingt die dritte Runde abbrechen und schied damit aus dem Turnier aus.

 

 

Die vierte und letzte Runde versprach noch einmal im Kampf um Platz drei spannend zu werden, oder konnte man Jan van Vught auf Platz 2 sogar noch angreifen?

Gerhard Puschner konnte diesem Druck nicht standhalten, verpatzte seine Abschlussrunde mit 31 Schlägen und kam mit 105 Gesamtschlägen auf Platz vier. Marianne Weber wollte es noch einmal wissen und versuchte tatsächlich Jan van Vught noch einmal anzugreifen. Mit hervorragenden 23 Schlägen und 98 Gesamtschlägen durfte sie sich berechtigte Hoffnungen machen. Doch Jan van Vught war nur einen Schlag schlechter als Marianne Weber und sicherte sich mit seinen 24 Schlägen durch seinen Vorsprung aus den Runden vorher den zweiten Platz (96 Gesamtschläge). Souverän und nicht zu schlagen an diesem Tag war Michael Huhn. Runde vier war mit 23 Schlägen seine schlechteste an diesem Tag. Aber durch eine konstante Serie von 21,22,21,23 sicherte er sich mit 87 Gesamtschlägen und neun Schlägen Vorsprung den Turniersieg.

 

Doch da war ja noch der Titel für die beste Einzelrunde. Marianne Weber erreichte 21 Schläge ebenso wie Michael Huhn. Das hieß, beide mussten nun in das Stechen (Stechen bedeutet das abwechselnde vorspielen an den aufeinander folgenden Bahnen. Entschieden ist ein Stechen wenn einer der Spieler an einer Bahn schlechter ist als der andere). Michael Huhn, der über die Jahre eine sehr schlechte Bilanz hat, was das Stechen an geht, hatte auch diesmal kein gutes Gefühl. Beide schafften das Ass an Bahn eins. An Bahn zwei legte Marianne Weber vor – Ass. Michael Huhn spielte zu schwach, der Ball stieß an der Bande nicht genügend ab und rollte knapp am Loch vorbei. Also auch diesmal hatte es im Stechen nicht sein sollen. Glückwunsch an Marianne Weber die damit die „Beste Einzelrunde“ gewann.