Die Satzung des BGC Bad Mergentheim e.V.

 

 

§ 1 Name und Sitz

  1. der Verein wurde im Jahre 1977 gegründet und führt den Namen „Bahnen-Golf-Club Bad Mergentheim“, abgekürzt „BGC Bad Mergentheim“. Nach erfolgter Eintragung ins Vereinsregister trägt er den Zusatz „e.V.“
     
  2. Er hat den Sitz in Bad Mergentheim, Postfach 1111.

 

§ 2 Vereinszweck

  1. Zweck des Vereins ist die Förderung des Bahnengolfs.
     
  2. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Errichtung von Sportanlagen zur Förderung sportlicher Übungen und Leistungen und durch die wettkampfmäßige Ausübung des Bahnengolfsport verwirklicht.
     
  3. Der Verein tritt für den Grundsatz der Freiheit und Freiwilligkeit in Sportausübung und Sportgemeinschaft ein.

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
     
  2. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
     
  3. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
     
  4. Es darf keine Person durch die Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßige Vergütungen begünstigt werden.
     
  5. Der BGC Bad Mergentheim ist parteipolitisch neutral. Politische religiöse oder rassische Zwecke dürfen innerhalb des Vereins nicht angestrebt werden.

 

§ 4 Geschäftsjahr

 

Das Geschäftjahr des BGC Bad Mergentheim ist das Kalenderjahr.

 

§ 5 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und jede juristische Person des privaten und öffentlichen Rechts werden.
     
  2. Jugendliche unter 18 Jahren können Jugendmitglieder werden. Sie haben kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung und besitzen auch nicht das passive Wahlrecht. Sie müssen die Zustimmung ihrer/s gesetzlichen Vertreter/s nachweisen.
     
  3. Über den schriftlichen Antrag entscheidet die Vorstandschaft.
     
  4. Die Mitgliedschaft endet:
     
    • mit dem Tod des Mitglieds.
       
    • durch schriftliche Austrittserklärung, gerichtet an ein Vorstandsmitglied zum Schluss des Kalenderjahres, mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten.
       
  5. Durch Ausschluss aus dem Verein (wegen Verstoßes gegen die Vereinsinteressen durch   Beschluss des Vorstandes). Vor dem Ausschluss ist das Mitglied zu hören. Die Entscheidung ist schriftlich zu begründen. Innerhalb eines Monats ab Zugang kann das Mitglied Berufung beim Vorstand einlegen. Über die Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft.

 

§ 6 Mitgliedsbeiträge

  1. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Neu aufgenommene Mitglieder zahlen mit dem ersten Beitrag eine Aufnahmegebühr.
     
  2. Die Höhe der Jahresbeträge werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.
     
  3. Die Fälligkeit ist bis spätestens zum 1. März des jeweiligen Jahres.
     
  4. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

 

§ 7 Verbandsmitgliedschaft

  1. Der Verein ist Mitglied des Württembergischen Landessportbundes und seiner Verbände.
     
  2. Er ist des weiteren Mitglied des Württembergischen Bahnen-Golf-Verbandes.
     
  3. Der Verein schließt sich den Bestimmungen und Ordnungen an.
     
  4. Dies gilt für alle Mitglieder.

 

§ 8 Organe

 

Die Organe des Vereins sind:

  1. Vorstand
     
  2. Mitgliederversammlung

 

§ 9 Vorstand

 

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Er besteht aus sieben Mitgliedern

    1. dem 1. Vorsitzenden
       
    2. dem stellvertretenden Vorsitzenden
       
    3. dem Schatzmeister
       
    4. dem Sportwart
       
    5. dem Schriftführer
    6. Beisitzer 1
    7. Beisitzer 2
       
  1. Der Gesamtvorstand einschließlich der Kassenprüfer wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt.
     
  2. Er bleibt bis zu seiner Neuwahl im Amt.
     
  3. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, wird es durch Zuwahl des Vorstandes für den Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds ersetzt. Beim Ausscheiden des 1. Vorsitzenden ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, auf der ein 1. Vorsitzender zu wählen ist. Grundsätzlich sollte ein Mitglied des Vorstandes keine zwei Ämter gleichzeitig bekleiden. Es sei denn, ein Mitglied des Vorstandes scheidet während der Amtsperiode aus. Dann besteht die Möglichkeit einem amtierenden Mitglied des Vorstandes die Geschäfte des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds bis zur nächsten turnusmäßigen Wahl kommissarisch zu übertragen.
     
  4. Die Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Der Vorstand kann nur dann Beschlüsse fassen, wenn mindestens vier der fünf Vorstandsmitglieder anwesend sind. Im Falle einer Stimmengleichheit (u.a. Enthaltung) gilt der Antrag als abgelehnt. Über alle Beschlüsse des Vorstandes ist ein Protokoll anzufertigen, das vom 1. Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Das Protokoll ist den Sitzungsteilnehmern auszuhändigen.
     
  5. Der Vorstand ist für alle laufenden Vereinsangelegenheiten und die Verwaltung des Vereinsvermögen zuständig.
     
    • Für die Vorbereitung, die Einberufung, die Tagesordnung und den Ablauf der Mitgliederversammlung.
       
    • Die Ausführungen von Beschlüssen der Mitgliederversammlung.
       
  6. Der erste Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende vertreten den Verein nach außen. Jeder der Vorsitzenden hat Einzelbefugnis, die des 2. Vorsitzenden wird jedoch im Innenverhältnis auf den Fall der Verhinderung des 1. Vorsitzenden beschränkt. Durch Beauftragung des Vorsitzenden kann diese Funktion auch ein anders Vorstandsmitglied ausführen.

 

§ 10 Strafen

  1. Die Vorstandschaft kann geeignete Maßnahmen, wie z. B. zeitweiliges Verbot des Betretens der Vereinsanlage und ähnliches, gegen jedes Mitglied verhängen, das sich gegen die Satzung, das Ansehen oder das Vermögen des Vereins vergeht.
     
  2. Die Vorstandschaft kann ein Mitglied aus dem Verein ausschließen, wenn es mit der Begleichung des Beitrags mindestens ein Jahr im Rückstand ist.
     
  3. Ebenso kann ein Mitglied bei unehrenhaftem Verhalten, welches eine Schädigung des Vereins oder seiner Verbände betrifft, ausgeschlossen werden.

 

§ 11 Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung soll jedes Jahr im ersten Quartal stattfinden.
     
  2. Sie ist vom 1. Vorsitzenden, oder von einem andern Mitglied des Vorstandes, durch persönliche Einladung per Post, spätestens vier Wochen zuvor anzukündigen bzw. einzuberufen.
     
  3. Dabei sind die festgesetzten Tagesordnungspunkte mitzuteilen.

    Tagesordnungspunkte:
     
    • Erstattung des Jahresberichtes und des Rechnungsabschlusses
    • Bericht des Kassenprüfer (mindestens 2 Personen)
    • Bericht des Sportwarts
    • Entlastung des Vorstandes
    • Neuwahlen
    • Anträge
    • Verschiedenes
       
  4. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
     
    • Genehmigung des Haushaltsplanes
    • Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstandes
    • Festlegung des Mitgliedsbeitrages
    • Ernennung von Ehrenmitgliedern
       
  5. Anträge zur Mitgliederversammlung müssen spätestens zwei Wochen vor Beginn der Mitgliederversammlung schriftlich beim 1. Vorsitzenden eingehen. Verspätet eingehende Anträge werden nicht mehr auf die Tagesordnung gesetzt. Ausgenommen davon sind Dringlichkeitsanträge, die mit dem Eintritt von Ereignissen begründet werden, die nach Ablauf der Antragsfrist eingetreten sind.
  6. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst, bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.
  7. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn der Vorstand es für erforderlich hält, oder dies von mindestens einem Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich gefordert wird.
  8. Über den Verlauf und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern zu unterschreiben ist.

 

§12 Kassenprüfer

  1. Die Mitgliederversammlung wählt jeweils für 2 Jahre zwei Kassenprüfer, die die Kassengeschäfte des Vereins auf rechnerische Richtigkeit überprüfen.
     
  2. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der Ausgaben.
     
  3. Kassenprüfer dürfen keine Vorstandsmitglieder sein.

 

§ 13 Satzungsänderung

  1. Satzungsänderungen können nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung die Beschlussfassung über die Satzungsänderung angekündigt ist. Die Mitgliederversammlung ermächtigt den Vorstand, zur Genehmigung der Satzung und Eintragung des Vereins notwendige Formelle Abänderungen und Ergänzungen der Satzung vorzunehmen.
     
  2. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von 2/3 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.
     
  3. Bei Satzungsänderungen, welche Voraussetzung der Anerkennung der Gemeinnützigkeit berühren, ist eine Stellungnahme des Finanzamtes einzuholen.

 

§ 14 Ehrungen und Auszeichnungen

 

Treue und verdiente Mitglieder werden mit der vereinseigenen Ehrennadel und Urkunde geehrt und ausgezeichnet. 10 Jahre Mitgliedschaft – Urkunde

   15 Jahre Mitgliedschaft – bronzene Ehrennadel und Urkunde

   20 Jahre Mitgliedschaft – silberne Ehrennadel und Urkunde

   25 Jahre Mitgliedschaft – goldene Ehrennadel und Urkunde

Die Vorstandschaft behält sich vor, zusätzliche Ehrungen vorzunehmen.

 

§ 15 Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung die Beschlussfassung über die Auflösung angekündigt ist.
     
  2. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit ¾ der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.
     
  3. Für den Fall der Auflösung bestellt die Mitgliederversammlung zwei Liquidatoren, welche die Geschäfte des Vereins abzuwickeln haben.
     
  4. Das nach Bezahlen der Schulden noch vorhandene Vereinsvermögen ist mit Zustimmung des Finanzamtes einem anderen gemeinnützigen Verein zu übertragen, mit der Bestimmung, das Vermögen im Sinne des §3 dieser Satzung zu verwenden.

 

§ 16 Satzungsänderung

  1. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, am 21. November 1998, wurde von den  anwesenden Stimmberechtigten mit 15 Stimmen (einstimmig) eine Satzungsänderung beschlossen
     
  2. In einer außerordentliche Mitgliederversammlung, am 27. Mai2005, wurde von den anwesenden Stimmberechtigten Mitgliedern mit 15 von 17 Stimmen eine Satzungsänderung beschlossen.